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Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG)

Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de
Geldschein in Hosentasche

Wie die 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes für 2009 ergeben hat, beziehen seit 2006 konstant 29% der 'Normalstudenten' (Ledige Erststudierende mit Wohnsitz außerhalb des Elternhauses) Förderung nach dem Bundes-Ausbildungsförderungs-Gesetz (BAföG). Demgegenüber ist Unterstützung durch die Eltern für 87% der Studierenden die wichtigste Einkommensquelle und für 65% der Studierenden eigener Verdienst.

Gemeinsam mit der katholischen Schwesterorganisation Forum Hochschule und Kirche hat sich die Bundes-ESG immer wieder im Rahmen der Anhörungen zu BAföG-Novellen engagiert und für eine Verbesserung der Situation der Studierenden eingesetzt. Wichtige Impuls bezogen sich dabei auf die Anerkennung ehrenamtlichen Engagements und die Verbesserung der Situation Studierender mit Kind.

Aktionsbündnis „Engagementförderung im BAföG“
Im Aktionsbündnis „Engagementförderung im BAföG“ haben sich anlässlich der letzten Novelle des BAföG-Gesetzes zunächst die katholischen und evangelischen Hochschulgemeinden sowie die konfessionellen Dachorganisationen der verbandlichen Jugendarbeit zusammengeschlossen. Das Bündnis fordert noch vor dem Wintersemester 2016/17 Nachbesserungen, um die zivilgesellschaftlich engagierten Studierenden nicht weiter durch BAföG-Regelungen zu benachteiligen. Dem Aktionsbündnis gehören bislang das katholische Forum Hochschule und Kirche (FHoK) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Evangelischen Studierendengemeinden (Bundes-ESG) sowie die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugend in Deutschland (aej) an (siehe auch: Pressemitteilung).

Weitere Informationen auf der BAföG-Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Kontakt

Dr. Uwe-Karsten Plisch
Referent für Theologie, Hochschul- und Genderpolitik
Telefon: 0511 1215-143
E-Mail: ukp(at)bundes-esg.de

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