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ESG-Pressemitteilung | Berlin, 23. September 2005
+++ Erste Bundesversammlung der Evangelischen StudentInnengemeinde in der Bundesrepublik in Bremen nach Strukturreformen ein voller Erfolg! +++ Unter dem Thema „Christlicher Glaube und verantwortliches Handeln in der Welt - Studierendengemeinden in der Bundesrepublik“ trafen sich vom 15. -18. September in Bremen knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet zu ihrer jährlichen Versammlung.
Die Hauptvorträge zum Thema der Bundesversammlung wurden von Dr. Henning Scherf, Bürgermeister der Hansestadt Bremen, sowie Michael Wallace, Generalsekretär des WSCF, gehalten. Henning Scherf ging sehr persönlich auf die Frage ein, wie gerade sein christlicher Glaubenshintergrund ihn auf seinen Weg in die aktive Politik geführt habe. Er berichtete von mehreren markanten Punkten seiner beruflichen Karriere, wo die Rückbesinnung auf seine christliche und die daraus resultierende politische Überzeugung ihn maßgeblich beeinflusst haben. Die ESGn hätten die Aufgabe, Orte für die intellektuelle Auseinandersetzung mit umstrittenen gesellschaftspolitischen Themen zu sein. „Glaube und das Eintreten für soziale Gerechtigkeit können nicht voneinander getrennt werden“, so Michael Wallace, Generalsekretär des Weltbundes der christlichen Studierendengemeinden (WSCF), in seinem Vortrag. Wir finden Gottes Wunsch nach Frieden, Gerechtigkeit und Befreiung von Unterdrückung ausgedrückt in der Bibel und besonders nachvollziehbar im Leben Jesus vorgelebt. Aus diesem Grund übernehmen Christen im WSCF ihre Verantwortung in der Welt sehr ernst. Die Hauptgebiete ihres Engagements beziehen sich auf lobalisierung, Solidarität, Gender-Gerechtigkeit, Ökumene, Krieg und Gewalt, sowie die Krise in der Hochschulbildung.
Mit 53 Delegierten aus 30 Ortsgemeinden war die diesjährige Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern der ESGn gegenüber früheren Jahren deutlich gestiegen. „Dies ist nicht zuletzt ein erster Erfolg der im Frühjahr in Frankfurt am Main beschlossenen neuen Grundordnung der ESG“ so Ulrich Falkenhagen, Generalsekretär der Bundes-ESG. Mit der neuen Grundordnung wurden die demokratischen Strukturen innerhalb es Bundesverbandes vereinfacht und durchsichtiger gemacht, so ist es den Ortsgemeinden nun möglich, bis zu drei Delegierte ihrer Wahl zu entsenden, wogegen früher ein kompliziertes Quotenprinzip die Auswahl erschwerte.
„Wir gehen davon aus, dass diese neuen Strukturen es den Studierendengemeinden besser als bisher ermöglichen, auf die bestehenden Probleme in Kirche und Gesellschaft zu reagieren“, so Ulrich Falkenhagen. Der Generalsekretär der ESG äußerte ferner die Hoffnung, dass von dieser 1. Bundesversammlung ein Signal an alle christlich orientierten Studierenden ausgehe, sich verstärkt in politische Zusammenhänge einzumischen, Stellung zu beziehen und im Sinne des Evangeliums zu handeln. ---------------------------
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Eva Sietzen ESG Geschäftsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Berliner Str. 69 13189 Berlin Tel.: 030 / 44 67 38 15 Fax:030 /44 67 38 20 Email:
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